Fuck me runnin´!
Dieser Ausruf des Erstaunens, ist leider im Deutschen ein Pendant schuldig geblieben.
Ich habe gegrübelt und gegrübelt und die beste Übersetzung die mir eingefallen ist war: Leck mich am Arsch!
Ein Idividuum, das mir am Arsch geht, (he/she/it walks my ass?
) würde wohl eher mit den Worten "Fuck you!" vertrieben werden, eine Emotion der Überraschung, aber dann doch mit dem angeführtem "Leck mich am Arsch" oder "Leck mi in Orsch" ausgedrückt werden.
Fuck you, also fick dich, ist für mich auch recht schwierig zu verstehen. Ich fick dich!? - Die Androhung von Geschlechtsverkehr! Fick dich (selber)!? Die Aufforderung sich selbst zu befriedigen?
Vermutlich ist der Schlüssel zu diesem linguistischen Schloß der Ausdruck "Der Gefickte sein" (to be the fucked
). Es ist nämlich so, dass wenn man von einer beliebigen anderen Person gefickt wird (getting fucked by...), es nichts Gutes zu bedeuten hat. Viel mehr ist es die verbale Androhung von Gewalt.
In Verbindung mir höchst intimen Tätigkeiten (ficken), die eine gewisse Offenheit erfordern, ja sogar partielle Nacktheit, ist diese Drohung psychologisch recht wirksam. Wenn man davon ausgeht, dass Männer immer Frauen ficken, dann ist der Umkehrschluß wohl der, dass Frauen immer die Gefickten sind.
Das gilt allerdings nur für die Welt der heterosexuellen Menschen. In anderen Welten der sexuellen Orientierung gibt es genügend gefickte Männer und genügend Frauen die Frauen, aber auch Männer ficken.
Jeder kann also jeden ficken und das ist auch gut so.
Selbst das Leben kann uns ficken. Manchmal so konsequent, dass man es als laufend bezeichnen könnte. So viel erst mal zum Thema: sinnvolles leben...
| Fuck me runnin' | 2:47 PM, Jan 20 2010 |
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